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"Tag des Sieges" der Stasi über den Klassenfeind

verfasst von Tom Moak, 10.05.2013, 11:15

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Bizarre Parade Stasi marschiert wieder am Ehrenmal

10. Mai 2013 09:12 Uhr, Tomas Kittan | Aktualisiert 10:19

Stasi-Truppe feierte am Sowjetischen Ehrenmal den "Tag des Sieges". Unverständnis bei Politikern.

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Männer in Uniformen des Wachregiments der Staatssicherheit,bizarre Szenen am Sowjetischen Ehrenmal am 9. Mai 2013
Bild: Theo Heimann


Es sind Bilder, wie man sie aus vier Jahrzehnten SED-Diktatur kennt:
Nationale Volksarme und Staatssicherheit marschieren am 9. Mai 2013
zum Treptower Ehrenmal. Stasi und NVA gibt es zwar seit 23 Jahren
nicht mehr. Doch deren Geist lebt fort, auch am Donnerstag.

Nieselregen und Trommelwirbel in Treptow.

Männer in voller Paradeuniform sammeln sich am Eingang.
Sie sind behangen mit Orden, tragen weiße Handschuhe
und geputzte Stiefel. Rund 30 ehemalige Offiziere und
Sympathisanten marschieren hinter der DDR-Fahne durch
die Gedenkstätte. Dann legen sie Kränze und Blumen nieder.

Sie feiern den „Tag des Sieges“ über Hitler (*als Vorwand ?)


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Im Weg stehende Zuschauer werden von zwei Männern in Volkspolizei-Uniformen zur Ordnung gerufen.
Bild: Theo Heimann


Voran gehen Männer in Uniformen des Stasi-Wachregiments
„Feliks Edmundowitsch Dserschinski.“

Hunderte beobachteten das bizarre Schauspiel. Vor Ort gab es weder Pfiffe noch Buhrufe.

Im Gegenteil: im Spalier stehenden Zuschauer klatschen sogar Beifall.

Unverständnis bei Berliner Politikern:
„So viele Jahre nach der Wiedervereinigung solche Szenen zu sehen,
ist ein starkes Stück“, sagt Peter Trapp (CDU), Vorsitzender im
Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.

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„Hier hat man den Eindruck, die Mauer sei in den
Köpfen einiger Leute immer noch nicht gefallen.“
Bild: Theo Heimann

Hubertus Knabe, Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen,
findet diese Aufmärsche nicht nur geschmacklos: „Das ist eine
Beleidigung der Opfer der SED-Diktatur.“ Und er erneuert seine
Forderung: „Man sollte diese Uniformen ebenso verbieten wie die
der NS-Diktatur.“

Mitarbeit: Konstantin Marrach

Quelle: http://www.bz-berlin.de

,.-

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