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"Tag des Sieges" Nachrichten aus Berlin für die ganze Welt

verfasst von Tom Moak, 11.05.2013, 17:29

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» Nachrichten aus Berlin für die ganze Welt – Berliner Zeitung


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» Berlin –

Nach heftiger Kritik am Aufmarsch eines Trupps in NVA- und Stasi-Uniformen
am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow am Donnerstag ermittelt nun die Polizei.


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Nach dem Aufmarsch von Männern in Stasi-Uniformen vor dem Sowjetischen Ehrenmal in Berlin ermittelt nun die Polizei. Nach eingehender Prüfung sei am Freitag ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Versammlungsgesetz eingeleitet worden, sagte ein Polizeisprecher am Samstag und bestätigte damit einen Bericht des „Tagesspiegel“ (Samstag).

Ehemalige Angehörige der Nationalen Volksarmee (NVA) waren am Donnerstag in Uniformen des Stasi-Wachregiments Feliks E. Dzierzynski und der Nationalen Volksarmee (NVA) vor dem Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park mit Gewehren und DDR-Flagge aufmarschiert. Anlass der Aktion war der Jahrestag des Kriegsendes mit dem Sieg der Sowjetunion über das NS-Regime.

Der Aufmarsch war auf heftige Kritik gestoßen. Die DDR-Opfer-Hilfe forderte ein Verbot von Symbolen der SED-Diktatur. „Der Gesetzgeber sollte endlich ein entsprechendes Zeichen setzen, dass die Verharmlosung der Diktatur nicht toleriert wird“, erklärte der Vorsitzende des Verein, Ronald Lässig, am Samstag. Für ehemals politisch Verfolgte sei es ein Schlag ins Gesicht, dass im demokratischen Rechtsstaat ein „Traditionsverband“ von Stasi- und NVA-Offizieren in Uniform aufmarschieren kann als sei nichts geschehen.

Hinter der Veranstaltung steht nach Informationen des „Tagesspiegel“ (Samstag) der „Traditionsverband Nationale Volksarmee“.

Nach eigenen Angaben erklärt sich der Verein solidarisch mit den „von der politischen Strafjustiz der BRD nach 1990 zu Unrecht Verurteilten und Verfolgten“ und fordert deren Rehabilitierung.

Auch der Bundesvorsitzende des Dachverbandes der SED-Opfer, Rainer Wagner, hatte die Aktion als „schallende Ohrfeige für alle Opfer des SED-Regimes“ bezeichnet.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) und der Generalsekretär der Berliner CDU, Kai Wegner, äußerten ebenfalls Kritik.

Wegner forderte ein Verbot von Stasi-Symbolen.

Die Grünen-Fraktionschefin im Abgeordnetenhaus, Ramona Pop, sprach von einer „Verhöhnung der SED-Opfer“.

BLZ/dpa)

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de
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