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"Tag des Sieges" Muss dieser NVA-Spuk verboten werden?

verfasst von Tom Moak, 11.05.2013, 20:49

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Ganz Berlin diskutiert

» Muss dieser NVA-Spuk verboten werden?

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Ewiggestrige laufen am Sowjetischen Ehrenmal in DDR-Uniformen auf.
Anlass ist der Tag des Sieges am 9. Mai.

Foto: Meissner

Von MIKE WILMS

Der NVA-Spuk vor dem Sowjetischen Ehrenmal in Treptow hat ein Nachspiel.
Die Polizei ermittelt wegen der grotesken Parade am „Tag des Sieges“, der
Senat sieht die Würde des Ortes verletzt.

Erste Politiker und Verbände wollen jetzt ein Verbot von DDR-Uniformen durchsetzen.

Ganz Berlin diskutiert: Was ist noch Klamauk, was kriminell?

Die „NVA-Jünger“ wähnen sich auf der Seite des Gesetzes.

Allzu selbstsicher ließen sie sich am Tag nach ihren Aufmarsch noch mal fotografieren
– voll uniformiert, in ihrem skurrilen Feldlager bei Jüterbog (KURIER berichtete).

Ex-Oberleutnant Hans-Jürgen Meller (51) verweist auf „entschärfte Waffen“, stumpfe
Säbel. Der NVA-Liebhaber sagt: „Wir verstoßen nicht gegen geltendes Recht.“

Das glaubte auch die Polizei, als sie die Parade in Treptow kontrollierte.

Aber eine spätere Analyse von Pressefotos änderte den Eindruck deutlich.

Die Polizei prüft jetzt mögliche Verstöße gegen Waffengesetze und
das Versammlungsrecht, ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet.

Laut Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hätte
der „Traditionsverband NVA“ eine ausdrückliche
Polizei-Erlaubnis gebraucht.

Und dann im Ideal-Fall Auflagen wie Waffen- und Uniformverbot
erhalten, damit die „Würde des Ortes“ gewahrt bleibt.

Das Grünflächenamt von Treptow-Köpenick hatte für den
„Tag des Sieges“ lediglich eine Musikveranstaltung genehmigt.

Der Bezirk prüft jetzt, ob der Aufmarsch dagegen verstieß.

Bezirksbürgermeister Oliver Igel (SPD) kommentierte den
KURIER-Bericht zum Treiben der NVA-Fanatiker mit klaren
Worten. Bei Facebook schrieb er: „Peinliche Truppe!“

Auch Innensenator Frank Henkel (CDU) spricht von einer „unsäglichen Provokation“.

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Kai Wegner (CDU) will sich jetzt im Bund für ein Verbot von DDR-Uniformen einsetzen. Sein Parteifreund Peter Trapp fordert eine Auswertung des Vorfalls im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses.

Die DDR-Opferverbände würden ein Verbot begrüßen. Man müsse dem NVA-Verein zudem die Gemeinnützigkeit entziehen.

Quelle: http://www.berliner-kurier.de



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