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Die Wunden, die die Stasi schlug, hinterließen keine Narben

verfasst von Tom Moak, 31.05.2013, 19:53

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Ehemaliger Spitzel erforscht das DDR-Recht

Die Wunden, die die Stasi schlug, hinterließen keine Narben

Zu: "Das verdient höchsten Respekt" und "Man sollte ihn nicht an den Pranger stellen",

Zuschriften von
Prof. Dr. Dr. h. c. Walter Gropp und Jens Janssen
(Forum, 15. Mai):

Es ist mir ein Rätsel, dass man nach über 23 Jahren nach der friedlichen Wende in
der DDR im verträumten Freiburg immer noch ein so undifferenziertes Bild über
die Stasi hat, wie die beiden oben genannten Leserbrief-Autoren.

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) agierte heimlich und hinterhältig
nach Kategorien der Schädlingsbekämpfung (unschädlich machen, liquidieren)
oder der Chemie (zersetzen) und mit jeder Art von Lug und Trug.

Die Wunden, die die Stasi schlug, hinterließen keine Narben,
sondern verstörte Seelen.

Wenn jemand eine Verpflichtungserklärung als "IM" unterschrieb,
begab er sich bewusst auf die "andere" Seite.

Jörg Arnold wusste, was er hinter sich ließ und was er tat.
Er war bereit, Vertrauen seiner Nächsten zu missbrauchen
und ein doppeltes Spiel zu spielen.

Selbst wenn die Max-Planck-Gesellschaft kein öffentlicher Dienst ist, mutet
es sich mir fast gespenstisch an, dass bei Prof. Albin Eser keine Alarmglocke
läutete, als der Kandidat 1991 einräumte "Kontakt mit der Stasi" gehabt zu haben.

Ich für meinen Teil bin froh, dass nach 21 Jahren dieser
Teil der Biografie von Herrn Arnold bekannt wurde.


Quelle: http://www.badische-zeitung.de


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