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Der Investor als Geheimagent oder Der Geheim-Investor?

verfasst von Tom Moak, 11.12.2013, 01:56

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Der Investor als Geheimagent

Mahnmal in eigener Sache

10.12.2013 00:00 Uhr

Wenn der Geschäftsmann Maik Uwe Hinkel für sein Immobilienprojekt an
der Spree nicht ausgerechnet eines der letzten Mauerstücke niedergerissen
hätte, wäre seine Spitzelei für die Stasi eine Fußnote der Geschichte
geblieben.

So aber ist sie selbst zur Geschichte geworden – und was für eine!

Gleich bei drei Geheimdiensten war der umtriebige Mann geführt, bei
zweien, KGB und Verfassungsschutz, zur selben Zeit, noch nach
dem Fall der Mauer.


Das dicke Ende kam in Zürich, da flog er auf.

Und so wird aus der Geschichte ein dickes Ding,
das auch das Parlamentarische Kontrollgremium
des Bundestags betrifft.

Eine der vielen Fragen:

Was hat der Verfassungsschutz im Ausland zu suchen?
War dem Bundesamt klar, dass es sich da mit jemandem
einlässt, der mittelbar anderen geschadet hat?

Was wusste der BND?

Warum hat das Innenministerium die Akten nicht
gesperrt, als die Stasi-Sache vor Gericht kam?

Mit wem hat Hinkel in den 90er Jahren politische
Gespräche geführt, in vermeintlich geschäftlicher,
vermutlich aber auch geheimdienstlicher Sache?

Wer hatte mehr von seinem Informanten:
KGB oder Verfassungsschutz?

So, wie es aussieht, baut sich Hinkel an
passender Stelle sein eigenes Mahnmal.

lom



Quelle: http://www.tagesspiegel.de

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