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Geschichte
Neue Stiftung für Stasi-Gedenkstätte
Die geplante Gedenkstätte im früheren Erfurter Stasi-Gefängnis an
der Andreasstraße soll durch eine eigene Stiftung getragen werden.
Das beschloss die Thüringer Landesregierung am Dienstag,
einen Tag vor dem Jahrestag des Volksaufstandes in der DDR.
Dieter Althaus: Geschichte nicht
durch Geschichten vermitteln
Ministerpräsident Dieter Althaus erklärte, die neue Stiftung solle zudem
auch die Gedenkstätte Amthordurchgang in Gera und die Grenzmuseen in
Teistungen und Schifflersgrund verwalten.
"Wir wollen Geschichte nicht durch Geschichten vermitteln, sondern
durch Fakten, die man auch nachweisen kann", sagte der Ministerpräsident.
Die Vereine in den genannten Gedenkstätten
leisteten dazu schon einen wichtigen Beitrag.
Sie sollen nun unter dem Dach der Stiftung weiterarbeiten.
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Soll 2011 Gedenkstätte werden:
Stasi-Gefängnis in Erfurt
Sitz im künftigen Gedenkstättenkomplex Andreasstraße
Sitz der Stiftung soll Erfurt sein.
"Wir stellen uns vor, dass im Gedenkstättenkomplex Andreasstraße
das zentrale Herz sitzt und dass die weiteren Einrichtungen von
dort mit verwaltet werden", sagte Ministerpräsident Dieter Althaus
Die Bauarbeiten dort seien spätestens 2011 abgeschlossen.
Wie hoch das Stiftungsvermögen sein wird, ist noch nicht geklärt.
Fest steht, dass das Geld aus dem 19-Millionen-Euro-Topf kommen soll,
den das Land aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen
der DDR erhalten hatte.
Dritte Stiftung nach Point Alpha und Ettersberg
Die neue Stiftung wird in Thüringen die dritte sein, die sich der
DDR-Vergangenheit widmet. Bereits jetzt gibt es die Stiftungen
Ettersberg und Point Alpha. Sie sollen nach dem Willen der
Landesregierung erhalten bleiben. Insbesondere die Stiftung
Ettersberg soll eng mit der neuen Einrichtung zusammenarbeiten.
Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2009, 17:41 Uhr
Quelle: http://www.mdr.de
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